Hallenturnier der Heilsbronner Clubberer 2000 (Sa., 13.03.04)

(lg) Nein, das war nix in Heilsbronn. Was nicht am Turnier an sich liegt; aber wenn man vier von sechs Spielen mit nur einem Tor Unterschied verliert und nur eines gewinnt, ist ein 13. (=vorletzter) Platz am Ende zwar nicht unverdient, aber trotzdem ärgerlich.
 
Unser erstes Spiel gegen die Gastgeber war lange Zeit eine ausgegelichene 0:0-Geschichte, bis ein in dieser Szene viel zu frei stehender Heilsbronner zum spielentscheidenden 1:0 einschieben konnte. Genauso knapp war's in der zweiten Partie gegen "Jetzt erst recht". Auch hier gab's Chancen für uns, aber ein Tor für unsere Gegner. Unserem Spielführer Chris wird das Spiel in besonderer Erinnerung bleiben: Ihm kam bei einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler ein Eckzahn schmerzhaft abhanden.

Dass wir auch anders können, bewiesen wir gegen Mitteleschenbach: In allerbester Club-Tradition legten wir zwei Treffer vor, um uns anschließend drei einschenken zu lassen.

Noch einmal wollten wir nicht so einen Aufwand betreiben und trotzdem verlieren. Das Match gegen die "Zwetschgamännla" gaben wir deshalb kurz entschlossen gleich mit 0:2 verloren. Ganz so chancenlos, wie es das Ergebnis und die Schilderung vermuten lassen, waren wir auch hier nicht, boten andererseits aber natürlich auch keine herausragende Leistung.

Eine wiederum knappe Kiste war das Spiel gegen die Leonhard Schlümpfe. Trotz zwei Treffern durch Jens hieß es am Ende wieder 3:2 für die anderen. Im letzten Vorrundenspiel waren wir dagegen wirklich chancenlos: 0:4 lautete das Endergebnis gegen die Green-White Crocodiles.

  Wo wir gerade beim Thema sind: Während die meisten Glubberer dem bei Fanclub-Turnieren üblichen Kodex folgten und sich auch den Fürthern gegenüber sportlich-fair verhielten, benahm sich die örtliche Ultras-Mannschaft mächtig daneben. Schon mittags randvoll mit Bier, fielen die Jungs zwar nicht mehr fußballerisch auf, wohl aber mit Hassgesängen, dumpfen Parolen und Pöbelein unterster Kategorie vor allem in Richtung der Grün-weißen. Die gaben die Antwort übrigens auf dem Platz und fertigten diesen Gegner im Viertelfinale ganz entspannt mit 5:0 ab.

Das Turnier, das allgemein gut organisiert und wirklich allein durch diese Ausfälle getrübt war, fand für uns dann doch noch einen fußballerisch versöhnlichen Abschluss. Im Spiel gegen die Rot-Schwarzen Rother wurden zwar die nachlassenden Kräfte beider Teams deutlich. Trotzdem legte Chris das 1:0 vor. Danach hatten wir die Partie im Griff, bis sich kurz vorm Abpfiff ausgerechnet Toni - ansonsten in herausragender Form, ein bombensicherer Rückhalt und an allen anderen Gegentreffern gänzlich schuldlos - seinen einzigen Patzer des Tages leistete und einen Weitschuss nur mehr mit den Fingerspitzen ins eigene Tor lenken konnte.

Im anschließenden 9-m-Schießen schließlich verwandelten Chris, Jens und Charly, während die Rother gleich den ersten Schuss übers Tor setzten. So blieb wenigstens noch der vorletzte Platz für uns nach einer Leistung, die noch reichlich Luft für Steigerungen lässt.


T u r n i e r - St e c k b r i e f
Spieler Toni, Chris, Jens, Werner, Charly, Matze; Gastspieler Serbo und Michael B.
Zuschauer Susi, Kerstin
Gegner / Ergebnisse Heilsbronner Clubberer 2000 (0:1)
Jetzt erst recht (0:1)
Mönchswald Mittelschenbach (2:3)
Rot-Schwarze Zwetschgamännla (0:2)
Leonhard Schlümpfe (2:3)
Crocodiles Fürth (0:4)
Rot-Schwarze Rother (Spiel um Platz 13, 4:3 (1:1) n.N.)
Torschützen 2xChris, 2xJens, Michael

FENSTER SCHLIEßEN